Marius Petipa: der Architekt des goldenen Zeitalters des russischen Balletts

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Marius Petipa war mehr als nur ein Tänzer. Er war fast 60 Jahre lang die treibende Kraft des gesamten russischen Balletts. Er wurde 1818 in Marseille geboren und starb 1910 in der heutigen Ukraine. Doch sein Schatten ist in der Geschichte des Tanzes so groß, dass sein Name zum Synonym für den Tanz selbst geworden ist.

Er arbeitete am Mariinsky-Theater in St. Petersburg. Sein dortiger Einfluss prägte das moderne russische klassische Ballett. Regisseure wie Petipa brachten die größten Künstler ihrer Zeit zusammen. Die von ihm geschaffenen Ballette gehören noch heute zum Standardrepertoire. Es ist unmöglich, über Tschaikowskys Musik zu sprechen, ohne über Petipas choreografische Struktur zu sprechen.

Seine Wurzeln lagen fest im Tanz. Sein Vater Jean war Ballettmeister in Brüssel. Marius und sein jüngerer Bruder Lucien trainierten unter seiner Anleitung. Lucien wurde später Solotänzer an der Pariser Oper. Marius begann als Erster. Er debütierte 1838 in Nantes und unternahm später weite Reisen. Er tanzte in Belgien und Frankreich. 1839 überquerte er den Atlantik und erschien in New York. Für eine Verlobung reiste er auch nach Spanien. Die Reise war nicht umsonst. Also sammelte er seine Materialien. Er sammelte Ideen für das Ballett, das später in Russland produziert wurde. Bekannt wurde er als talentierter Pantomimekünstler. Er galt als einer der größten Tänzer seiner Zeit.

Durchbruch in St. Petersburg

Der Umzug nach Russland hat alles verändert. Petipa trat erstmals 1847 im Mariinsky-Theater auf und tanzte „Paquita“. Das ist der Anfang. Dort führte er 1858 sein erstes Originalballett auf. Das Werk trägt den Titel „Un Mariage sous la regence“.

Er schuf auch Werke für seine erste Frau, Mariya Surovshchikova. Sie ist Balletttänzerin. Er schuf „Der Markt von Paris“. Im Jahr 1861 wurde er als „Markt der Unschuldigen“ bezeichnet. Das sind alles Bausteine. Aber er brauchte einen großen Erfolg. Diese Ehre wurde ihm 1862 zuteil. „La fille du pharaon“ war sein erster großer Erfolg. „Pharaos Tochter“ wurde zu einem bahnbrechenden Werk.

Erstellen Sie ein Repertoire

Im Jahr 1862 wurde Petipa Choreografin. 1869 folgte der Chefchoreograf. Der Arbeitsaufwand ist riesig. Er schuf mehr als 60 Ballette. Nichts davon war improvisiert. Gebaut nach sorgfältigen und detaillierten Plänen. Diese Entwürfe wurden zur Grundlage des modernen russischen klassischen Balletts.

Er arbeitet nicht isoliert. Er arbeitete mit den Giganten seiner Zeit zusammen. Er arbeitete mit Pjotr ​​Iljitsch Tschaikowski zusammen. Ihre Zusammenarbeit brachte „Der Nussknacker“ hervor. Beachten Sie, dass Petipas Assistent Lev Ivanov tatsächlich einen Großteil des letzten Stücks choreografierte. Petipa legte den Grundstein. Er arbeitete auch an Dornröschen mit.

Dann war da noch Schwanensee. Petipa präsentierte eine Version davon. Raymonda auch. Ebenso für Giselle. Diese Versionen werden oft wiederbelebt. Sie setzen den Standard.

Weitere große Ballettaufführungen festigten sein Vermächtnis. Don Quijote, 1869. La Bayadere, 1877.