Mondphase heute Abend: Fast voll am 31. Dezember 2025

10

Der letzte Mond des Jahres wird heute Nacht bemerkenswert hell erscheinen und eine Beleuchtungsstärke von 88 % erreichen. Diese „Waxing Gibbous“-Phase bietet selbst für Sterngucker mit einfacher Ausrüstung eine hervorragende Sicht.

Was Sie ohne Ausrüstung sehen werden

Mit bloßem Auge können Beobachter leicht markante Mondmerkmale wie Mares Fecunditatis (Fruchtbarkeitsmeer), Serenitatis (Gelassenheitsmeer) und Vaporum (Dampfmeer) erkennen. Diese dunklen, glatten Ebenen sind alte Vulkanbecken.

Verbesserte Sicht mit Ferngläsern und Teleskopen

Ein Fernglas wird weitere Details offenbaren, darunter Krater wie Endymion und Clavius sowie das Mare Nectaris (Nektarmeer). Ein Teleskop steigert das Erlebnis noch weiter und ermöglicht Einblicke in die historischen Apollo-Landeplätze (Apollo 14 und 15) und den Rima Hyginus – einen langen, gewundenen Kanal, bei dem es sich vermutlich um eine eingestürzte Lavaröhre handelt.

Der Mondzyklus erklärt

Die Phasen des Mondes werden durch seine Umlaufbahn um die Erde und die wechselnden Winkel, in denen Sonnenlicht seine Oberfläche beleuchtet, verursacht. Es dauert ungefähr 29,5 Tage, bis der Mond einen vollständigen Zyklus abgeschlossen hat. Hier ist eine Aufschlüsselung der acht Hauptphasen:

  • Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und erscheint aus unserer Perspektive dunkel.
  • Wachsender Halbmond: Ein Lichtstreifen erscheint, der jede Nacht größer wird.
  • Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist beleuchtet.
  • Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte ist angezündet und nähert sich der Fülle. Dies ist die heutige Phase.
  • Vollmond: Das gesamte Gesicht ist hell erleuchtet. Der nächste ist der 3. Januar.
  • Waning Gibbous: Das Licht beginnt von der rechten Seite (nördliche Hemisphäre) zurückzugehen.
  • Drittes Viertel: Wieder ein Halbmond, aber jetzt ist die linke Seite beleuchtet.
  • Abnehmender Halbmond: Ein letzter, dünner Streifen, bevor sich der Zyklus wiederholt.

Um diese Phasen zu verstehen, geht es nicht nur um die Beobachtung des Himmels; Es beeinflusst seit Jahrhunderten Kalender, Landwirtschaft und sogar die Mythologie. Die Vorhersehbarkeit des Mondes macht ihn zu einem zuverlässigen Marker für Zeit und Veränderungen.

Der nächste Vollmond findet am 3. Januar statt und setzt damit den Himmelszyklus fort.