Der Teufel trägt definitiv Prada. Aber da draußen? Auf dem grauen Staub der Mondoberfläche? Das tun auch die Menschen.
Erinnern Sie sich an die Zeile aus „Der Teufel trägt Prada“, Teil zwei. Der Milliardär spottet. Sagt, wir seien vor sechzig Jahren zum Mond geflogen. Lehnt den Mars als Trivialität ab. Wer ist er? Er argumentiert, die wahre Grenze sei die Sonne. Er nannte sein Schiff sogar Ikarus*. Ironie? Ich habe ihn verloren.
Er könnte bemannte Mondmissionen hassen. Die NASA liebt sie.
Das Artemis-Programm ist wieder im Geschäft. Und Astronauten werden nicht einfach nur einen Fuß auf den Mond setzen; Sie werden es auf höchstem Niveau tun. Konkret: Prada.
Eine texanisch-italienische Zusammenarbeit
Es ist eine seltsame Paarung. Das Modehaus aus Mailand kooperiert mit Axiom Space, einem privaten Raumfahrtunternehmen aus Houston. Gemeinsam bauten sie die Anzüge für Artemis 3 und Artemis 4.
Das sind keine sperrigen Ballons aus den Siebzigern. Sie sind schlank. Entwickelt für Mobilität ohne Einbußen bei der Sicherheit vor kosmischer Strahlung. Vielleicht am wichtigsten? Sie passen tatsächlich zu den Menschen. Anpassbare Funktionen eignen sich für ein breiteres Spektrum an Körpertypen.
Enthüllt auf dem Internationalen Astronautischen Kongress im Jahr 2024. Genau dort, wo es weh tat: Mailand.
Die Zeitleiste
April ist passiert. Artemis 2 gestartet. Vier Astronauten flogen am Mond vorbei. Ein Vorbeiflug. Keine Landung. Nur ein Blick.
Die eigentliche Show wartet bis 2027. Das ist Artemis 3. Die Besatzung wird diese neuen Prada-Anzüge zunächst im erdnahen Orbit testen. Sehen Sie, wie sie sich biegen. Sehen Sie, wie sie sich halten.
Dann kommt das Jahr 2028. Artemis 4 startet Ende des Jahres. Zum ersten Mal seit 1972 sind wieder Menschen an der Oberfläche. Auch die erste Frau berührt den Boden.
Errichten Sie eine Mondbasis. Nutzen Sie es als Sprungbrett.
Das ist das Spiel der NASA. Bauen Sie dort eine Präsenz auf. Hüpfen Sie schließlich zum Mars. Im Moment laufen sie auf dem Mond. Mit Stil.
Prada besitzt die Weltraummode-Nische. Zumindest für den Moment. Doch in der Branche vergeht die Zeit schnell. Vielleicht bringt Dior als nächstes eine Kollektion für 2028 heraus. Vielleicht tun sie es nicht.



























