Die Fehde zwischen Seth Meyers und Donald Trump begann nicht im aktuellen politischen Zyklus. Es begann bei einem Teller Roastbeef. Im Jahr 2011 richtete Meyers beim Abendessen der Korrespondentenvereinigung des Weißen Hauses die Mikrofone auf den ehemaligen Immobilienmogul und Reality-TV-Star. Damals hat er Trump geröstet. Er hat ihn seitdem geröstet. Durch Kampagnen. Durch Präsidentschaften. Durch das Chaos von 2025.
Jetzt möchte Trump, dass NBC die Verbindung vollständig abschneidet.
Es ist nicht nur leeres Geschwätz des ehemaligen Präsidenten. In den sozialen Medien erteilte Trump einen direkten Befehl. Er möchte, dass der Sender Meyers feuert. Die Begründung? Ganz einfach, wenn Sie das spätabendliche Fernsehen durch eine bestimmte Linse betrachten. Trump behauptete, die Show sei eine „Bewertungskatastrophe“. Alles in Großbuchstaben. Alles Wut.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Trump Late-Night-Comedians wegen ihrer Verspottung ins Visier nimmt. Aber die Besonderheit hier ist scharf. Er beschwert sich nicht nur. Er fordert eine Kündigung.
Meyers war ein konsequenter Kritiker. Seine Monologe haben Trumps rechtliche Probleme analysiert. Seine Beiträge haben politische Widersprüche hervorgehoben. Er zieht keine Schläge aus. Das ist technisch gesehen der Job. Aber für Trump fühlt es sich wie ein Angriff an.
Warum jetzt? Warum 2025? Die politische Landschaft ist anders. Das Medienumfeld ist zersplittert. Die Late-Night-Einschaltquoten sind im Allgemeinen auf breiter Front rückläufig. Aber Trump sieht einen persönlichen Rachefeldzug. Er sieht, wie die Einschaltquoten sinken, und gibt dem Mann auf dem Schreibtisch die Schuld.
NBC befindet sich in einer schwierigen Situation. Sie haben eine Hit-Show. Sie haben einen Moderator, der eine Verbindung zu den Zuschauern herstellt. Sie haben auch einen ehemaligen Präsidenten, der immer noch große Aufmerksamkeit erregt. Die Entlassung Meyers könnte eine Basis besänftigen. Es könnte einen anderen entfremden. Es könnte die Show zu einem politischen Blitzableiter machen.
Trumps Forderung ist mutig. Ist es effektiv? Bewertungen sind eine komplexe Messgröße. Sie sind abhängig von Zeitfenstern. Präferenzen des Werbetreibenden. Streaming-Gewohnheiten. Die Schuld an einem Host für eine „KATASTROPHE“ ignoriert den allgemeinen Wandel in der Branche. Die Leute sehen jetzt anders. Sie schneiden Momente ab. Sie teilen ihre Empörung. Sie scrollen vorbei.
Aber Trump kümmert sich nicht um Branchentrends. Die Beleidigung macht ihm Sorgen. Er sieht Meyers auf dem Bildschirm. Er hört die Witze. Er spürt den Stich. Deshalb möchte er, dass der Stachel entfernt wird.
Die Frage ist nicht, ob NBC Meyers feuern wird. Es geht darum, ob sie es sollten. Es geht darum, ob die Komödie überlebt, wenn das Ziel die Macht hat, Stille zu fordern. Meyers war mutig. Oder dumm, je nachdem, wen man fragt. Er redet weiter. Trump hört weiterhin zu. Und die Bewertungen? Sie verändern sich ständig.
Was passiert als nächstes? NBC hat die Forderung nicht öffentlich kommentiert. Meyers hat seine Routine nicht geändert. Trump twittert weiter. Der Zyklus geht weiter.
Geht es um Bewertungen? Oder geht es um Macht? Trump will das Narrativ kontrollieren. Er möchte, dass die Witze aufhören. Er möchte, dass die Respektlosigkeit verschwindet. Aber Witze sind schwer zu töten. Sie hallen wider. Sie wiederholen. Sie überleben.
Das Abendessen im Weißen Haus ist lange her. Die Einsätze sind jetzt höher. Das Publikum ist größer. Die Konsequenzen sind real. Trumps Aufruf, Meyers zu feuern, ist eine Aussage. Es ist eine Forderung. Es ist eine Bedrohung.
Wir werden sehen, ob es landet. Wir werden sehen, ob NBC
























