M. John Harrisons neuer Roman ist der Science-Fiction-Anker des Jahres 2026

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The End of Everything ist neu.

Es landete einfach in den Regalen.

Von M. John Harrison. Halb so groß wie ein normaler Roman. Nichts von dieser Faulheit.

Ich habe es in einem Stück gegessen. Gierig. Wachte mit einem Sättigungsgefühl auf.

Die Handlung? Postapokalyptisch. Folgen der Alien-Invasion. Englands Südküste. Phillip und seine Oma Marnie.

Europa? Gegangen. Verschwunden. Seit der Ankunft der „iGhetti“ ist die Geographie ein Lügner.

Artefakte werden an Land gespült. Gefährliche. Dann gibt es noch den „schlechten Patch“. Trifft zufällige Leute. Lässt sie Dinge sehen. Benimm dich seltsam. Vielleicht echt. Vielleicht auch nicht. Der Punkt ist die Mehrdeutigkeit.

Phillip jagt Ausrüstung. Will Bargeld. Marnie malt.

Scheint unkompliziert. Bis es nicht mehr so ​​ist. Diese beiden folgen nicht dem Drehbuch.

Schatten der Klassiker bleiben hier bestehen.

„Roadside Picnic“ von Arkady und Boris Strugatski (1972). Außerirdische besuchen die Erde. Kümmere dich nicht um uns. Hinterlassen Sie Müll, der tötet.

John Wyndhams „The Midwich Cuckoos“ (1957). Invasion durch Schwangerschaft. Keine Schiffe.

Aber Harrison? Das ist kein Pastiche. Es ist original. Ehrlich gesagt, genial.

Die anderen Wetten im Juni

Zwei weitere Juni-Veröffentlichungen verdienen einen Blick.

Der Reisende von Joseph Eckert steht an erster Stelle.

Protagonist: Scott Treder.
Sein Problem: Er macht einen Zeitsprung nach vorne. Täglich. Um 7:52 Uhr.
Erster Sprung: Eines Tages.
Zweitens: Zwei.
Dann vier.

Es verdoppelt sich jedes Mal.

Scotts Sohn Lyle – heute Physiker – hat schon früh nachgerechnet.

„Papa? Wenn es sich weiter verdoppelt, um 15, überspringst du dann 45 Jahre?“

Lyle verbringt sein Leben damit, Scott zu retten. Edel. Traurig. Er verschwindet schnell. Buchstäblich. In den Zukunftsnebel.

Das Buch beginnt als Thriller. Wird zu reinem Science-Fiction. Keine hohe Kunst wie Harrison. Aber überzeugend. Warum passiert das? Wer zieht Scott nach vorne?

Adrian Tschaikowsky lässt auch Green City Wars fallen.

Tschaikowsky hat mit Children of Strife (Teil seiner Children of Time -Reihe) bereits einen der besten Erfolge des Jahres 2026 erzielt. Beim Terraforming ist ein Fehler aufgetreten. Ferne Zukunft. Genial.

Also Erwartungen an Buch Nr. 2 des Jahres? Niedrig. Eifersuchtsgespräche.

Green City Wars ist anders. “Gemütlich.” Eine besondere Atmosphäre.

Der Held? Ein Waschbär. IQ-gesteigert. Privatdetektiv. Auf der Suche nach einer Maus.

Klingt nach Zootopia. Fühlt sich weniger wie Disney an.

Hier schrubben verstärkte Tiere die Straßen für die Menschen, die oben leben.

Die „Grüne Stadt“ lebt von Tierarbeit. Sie bleiben durch ein Elixier gestärkt. Politische Untertöne sind vorhanden. Der Ton? Froh. Komisch. Wunderlich. Wenn Sie es seltsam und leicht mögen, probieren Sie es aus.

Der Rest des Stapels

Rückblick auf frühere Lesungen.

Radiant Star von Ann Leckie sticht heraus. Teil ihrer Imperial Radch-Saga. Für mich nicht ihr Höhepunkt, aber dennoch fantastisch.

Luminous von Silvia Park. Ungleichmäßiges Tempo. Volles Herz. Große Ideen für die Zukunft der KI. Es lohnt sich zu lesen.

George Saunders‘ Vigil. Bleibt bei mir.

Die gespenstische Protagonistin Jill Blaine verzaubert Sie. Das Zeichen? Als Ölmagnat hilft sie ihm in den Tod. Unerlöslicher Mann. Unheilbare Situation.

Emily H. Wilson hat dies geschrieben. Autorin der Sumerians-Reihe, ehemalige Herausgeberin des New Scientist, schreibt derzeit an ihrem ersten Science-Fiction-Roman.

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