Scharfe Augen haben es gefunden. Aus der erdnahen Umlaufbahn erfasste ein Vantor-Satellit die Landeplattform. Donnerstag, 21. Mai. Das Starship V3 stand aufrecht da und wartete darauf, die Atmosphäre zu durchbrechen. Das war nicht der Fall.
Technische Störungen traten erst spät auf. Der Countdown ist ins Stocken geraten. Der Start wurde geschrubbt. So einfach ist das. Aber das Bild? Es bleibt.
408 Fuß gestapelter Hardware, eingefroren auf einem Foto, das Vantor auf X geteilt hat.
„Ich wünsche SpaceX viel Glück für die Zukunft des Weltraums.“
Klischee vielleicht. Aber der Maßstab ist real. Dies ist die V3 -Variante. Größer als das, was vorher war. Lauter, theoretisch. Es ist derjenige, der Astronauten für NASA Artemis zum Mond befördern soll, der Schwerlasttransporter für eine Post-Test-Wirtschaft.
Klingt vielversprechend. Bis man sich die To-Do-Liste genauer anschaut.
Wir sind noch nicht da. Das Raumschiff muss noch zuverlässig die Umlaufbahn erreichen. Es muss das Auftanken im Weltraum meistern, einen kniffligen Tanz zwischen Tanks im Vakuum. Dann kommt die Lebenserhaltung, die Menschen am Leben hält, wenn die Dinge schiefgehen. Das sind keine kleinen Hürden.
Die bisherigen Versuche – insgesamt zwölf seit April 2023 – waren Schritte. V3 soll der Sprung sein. Oder zumindest das tiefe Durchatmen vor dem Sprung.
Heute ist die neue Chance. Ein 90-minütiges Fenster öffnet um 18:30 Uhr. EDT am 22. Mai. Das Pad ist voraussichtlich wieder bereit. Die Welt schaut zu, wartet. Werden die Motoren leuchten? Wahrscheinlich.




























